Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements

Handlungsfeld Governance & ethisches Wirtschaften

Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements

Jederzeit ethisch korrekt, integer und nachhaltig handeln

Die SMA Geschäftsgrundsätze bilden den Verhaltenskodex (Code of Conduct) der SMA Gruppe. Sie formulieren unsere Werte und klare Verhaltensstandards für alle Mitarbeiter:innen. Über die Umsetzung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen hinaus verpflichten wir uns, jederzeit ethisch korrekt, integer und nachhaltig zu handeln, unsere unternehmerische Verantwortung wahrzunehmen und Anderen respektvoll zu begegnen.

Wir fühlen uns international anerkannten Werten und Prinzipien verpflichtet. Mit der 2011 erfolgten Unterzeichnung des UN Global Compact bekennen wir uns zu den zehn dort formulierten Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Als global aufgestelltes Unternehmen gewährleistet SMA, dass die Einhaltung der Menschenrechte sowie die Kernarbeitsnormen der International Labour Organization (ILO) an allen Standorten jederzeit gewahrt ist.

Integrität & Compliance

Unser Compliance-Management setzt auf einen wertebasierten Ansatz und die Förderung der Compliance-Kultur. Eine hohe Akzeptanz der Regeln unter den Mitarbeiter:innen und ein Verständnis für die den Regeln zugrundeliegenden Zielsetzungen und Werte sind für ein wirksames Compliance-Management von hoher Bedeutung.

Alle Mitarbeiter:innen der SMA Gruppe sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Tätigkeit für das Unternehmen den Richtlinien entsprechend ethisch korrekt und gemäß geltender Gesetze und Bestimmungen zu handeln. Regelmäßige Compliance-Schulungen sichern das Bewusstsein dafür und vermitteln das erforderliche Wissen. SMA duldet Korruption weder bei sich noch bei ihren Geschäftspartnern und bekennt sich aktiv zu den „Business Principles for Countering Bribery“ von Transparency International.

Nachhaltige Lieferketten

Der SMA Verhaltenskodex für Geschäftspartner formuliert unsere Standards und die Erwartungen, die wir an Lieferanten und sonstige Geschäftspartner hinsichtlich sozialer, ökologischer und ethischer Aspekte stellen. Der Schutz der Menschenrechte in unserer Lieferkette ist uns hierbei ein besonderes Anliegen.

Kernpunkte des Verhaltenskodex sind das Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Misshandlungen und Diskriminierungen von Arbeitnehmer:innen, die Korruptionsbekämpfung, faire Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, Umweltschutz sowie Qualität und Produktsicherheit. Als Teil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Verhaltenskodex für jeden Lieferanten verbindlich. Unsere Lieferanten verpflichten sich weiterhin dazu, die Anforderung in der Lieferkette weiterzugeben, indem sie etwa keine Waren oder Dienstleistungen beschaffen, deren Erzeugung oder Erbringung im Zusammenhang mit Menschenhandel, Zwangs- oder Kinderarbeit stehen.

 

Nachhaltigkeitsleistung messbar machen

2017 haben wir damit begonnen, die Nachhaltigkeitsleistung unserer direkten A- und B-Lieferanten zu bewerten. Wir fokussieren uns damit zunächst auf die Lieferanten, die hinsichtlich des Warenwerts den größten Anteil ausmachen. Die Bewertung erfolgte über die Nachhaltigkeits-Software eines externen Partners. Die Nachhaltigkeitsleistung umfasst die Themen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Nachhaltige Beschaffung. Die Lieferanten, bei denen bereits eine Bewertung vorgenommen wurde, zeigen ein größtenteils positives Bild und eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung.

 

Keine Produkte aus Xinjiang oder Russland

Seit 2020 besteht darüber hinaus erhöhte Besorgnis aufgrund von Hinweisen auf die Verletzung von Menschenrechten gegenüber der Volksgruppe der Uiguren in der Region Xinjiang in China. Die SMA Gruppe teilt diese Besorgnis und hat als Konsequenz eine Lieferantenanalyse vorgenommen. Im Ergebnis können wir bestätigen, dass keine Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten mit Sitz in dieser Region bestehen. Zudem haben wir in unserer globalen Lieferantenauswahl ein Prozesselement implementiert, das sicherstellt, dass auch zukünftig keine Produkte aus der Region beschafft werden. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben wir dieses Prozesselement auch auf Lieferanten aus Russland ausgeweitet. Dementsprechend bestätigen wir ebenfalls, keine Produkte aus Russland zu beschaffen.