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Nachrüstung von PV-Anlagen (50, 2 Hz-Problem) - Infos für Installateure

Anstehende Nachrüstungen

Welche PV-Anlagen müssen nachgerüstet werden?

Folgende Photovoltaikanlagen müssen umgerüstet werden:

An das Niederspannungsnetz angeschlossene

  • Anlagen über 10 kWp Leistung mit einer Inbetriebnahme nach dem 31. August 2005 und vor dem 1. Januar 2012
  • sowie Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp und einer Inbetriebnahme nach dem 30. April 2001 und vor dem 1. Januar 2012.

Ebenfalls betroffen sind ans Mittelspannungsnetz angeschlossene

  • Anlagen mit einer Leistung über 30 kWp, die nach dem 30. April 2001 und vor dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden.

PV-Anlagen mit Wechselrichtern, die bereits nach der VDE-Anwendungsregel 4105 mit einer angepassten Überfrequenzabschaltung ausgestattet sind, müssen nicht nachgerüstet werden (SMA Wechselrichter, die ab Mai 2011 ausgeliefert wurden). Diesen Geräten liegt eine Konformitätserklärung bei.

Bis wann müssen die Anlagen umgerüstet werden?

Die Fristen hängen von der Anlagengröße ab, wobei große Anlagen zuerst nachgerüstet werden müssen. 

Die Fristen:

  • Anlagen größer 100 kWp bis zum 31.08.2013
  • Anlagen 30-100 kWp bis zum 31.05.2014
  • Anlagen größer 10-30 kWp bis zum 31.12.2014

Vorgehensweise bei den Nachrüstungen

Die Nachrüstungen koordinieren die zuständigen Verteilnetzbetreiber.

  1. Die Verteilnetzbetreiber setzen sich mit den Anlagenbetreibern in Verbindung. Diese sind dazu verpflichtet, binnen vier Wochen Angaben zur PV-Anlage und den dazugehörigen Wechselrichtern zu machen.
  2. Anhand der Rückmeldungen erstellen die Verteilnetzbetreiber die Umrüstpläne.
  3. Fachhandwerker können sich anschließend auf die Ausschreibungen für die anstehenden Umrüstarbeiten bewerben.
  4. Fachhandwerker bzw. Auftragnehmer führen die technischen Umrüstungen an den Wechselrichtern durch.

Die Zusammenführung der Dokumentationen erfolgt durch die Verteilnetzbetreiber. Diese verfassen einen Fortschrittsbericht an die Übertragungsnetzbetreiber. Die Übertragungsnetzbetreiber erstellen daraufhin einen deutschlandweiten Bericht und melden den Fortschritt an die Ministerien, die BNetzA und an ENTSO-E.

Zentral-Wechselrichter der Sunny Central Produktfamilie dürfen nur durch den SMA Vor-Ort-Service nachgerüstet werden.

Wer zahlt die Nachrüstungen?

Die Kosten für die Nachrüstungen werden laut der Systemstabilitätsverordnung  zur Hälfte auf die Netzentgelte und zur Hälfte auf die EEG-Umlage umgelegt. Für Anlagenbetreiber ist die Nachrüstung kostenlos.
Die Kostenübernahme gilt aber nur, wenn ein von dem Verteilnetzbetreiber beauftragter Fachbetrieb die Nachrüstung durchführen lässt. Wählt der Anlagenbetreiber einen anderen Dienstleister, muss er das dem Verteilnetzbetreiber innerhalb der Rückmeldefrist mitteilen. Sollten dabei Mehrkosten entstehen, müssen diese vom Anlagenbetreiber selbst getragen werden.


Quellen: BSW, ZVEH