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Nachrüstung von PV-Anlagen (50, 2 Hz-Problem) - Infos für Installateure

Hintergrundinformationen

Nach den alten, bis Ende 2011 gültigen Anschlussregeln für Photovoltaikanlagen mussten sich Wechselrichter beim Überschreiten von 50,2 Hz Netzfrequenz schlagartig vom Netz trennen. Bereits seit mehreren Jahren ist die Gesamtleistung aller allein in Deutschland einspeisenden PV-Anlagen aber so groß, dass deren zeitgleiche Abschaltung die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden könnte („50,2 Hz-Problem“).

SMA hatte bereits im Sommer 2009 auf dieses Problem hingewiesen und mit Inkrafttreten einer Übergangsregelung im vergangenen Frühjahr unverzüglich reagiert: Alle Wechselrichter des Medium Power Segments, die ab Mai 2011 ausgeliefert wurden, verfügen bereits über die Kennlinienfunktion der seit 1. Januar 2012 verbindlichen VDE-Anwendungsregel 4105 und sind daher von den Umrüstungen nicht betroffen.

Wechselrichter in älteren Bestandsanlagen, die den neuen Anschlussregeln noch nicht entsprechen, müssen jedoch sukzessive nachgerüstet werden. Im Wesentlichen betroffen sind PV-Anlagen am Niederspannungsnetz, die nach dem 30. August 2005 ans Netz gegangen sind und deren Leistung 10 kWp überschreitet.
Bei den Umrüstungen wird der zulässige Frequenzbereich entsprechend angepasst.

Der gesetzliche Rahmen ist in der SystemStabilitätsVerordnung festgehalten, die am 26. Juni in Kraft getreten ist.  

Weitere Informationen zur 50,2 Hz-Problematik und den Nachrüstungen finden Sie auch unter:

http://www.solarwirtschaft.de/betreiber

http://www.zveh.de/aktuelles.html



Quelle: BSW