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Nachrüstung von PV-Anlagen (50, 2 Hz-Problem) - Infos für Installateure

Häufig gestellte Frage

Was wird bei der Nachrüstung gemacht?

Bei der Nachrüstung werden in den Wechselrichtern verschiedene Kennlinien programmiert oder die Einstellungen der Abschaltfrequenz geändert.
Abhängig vom vorhandenen Wechselrichter gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. In vielen Fällen reicht es aus, die Einstellungen im Wechselrichter zu verändern bzw. eine neue Software auf den Wechselrichter aufzuspielen. In einigen seltenen Fällen müssen einzelne Bauteile im Wechselrichter getauscht werden.

Verändert sich durch die Nachrüstung die Leistung bzw. der Ertrag meiner Anlage?

Nein. Die Nachrüstung hat keinerlei Auswirkungen auf die Leistung Ihrer PV-Anlage. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Maßnahme zur Sicherstellung der Netzstabilität.

Mein Wechselrichter wurde bereits umgerüstet oder war schon bei der Bestellung richtig eingestellt. Was muss ich tun?

Bitte füllen Sie dennoch den Rückmeldebogen des Verteilnetzbetreibers aus und senden Sie ihn innerhalb der Frist zurück. Auch wenn Ihr Gerät bereits über die richtigen Einstellungen verfügt, benötigt der Verteilnetzbetreiber die Informationen zu Ihrer Anlage. Nur so kann die Systemstabilität im Sinne aller Stromverbraucher gewährleistet werden.

Was passiert, wenn mein Wechselrichter in der Zeit, in der die Nachrüstungen vorgenommen werden, ausgetauscht wird?

Sollte Ihr Wechselrichter im vorgeschriebenen Nachrüst-Zeitraum (aktuell bis 2014) ausgetaucht werden, können Sie auf eine Umrüstung verzichten. Denn alle Wechselrichter und Austauschgeräte werden bereits mit den richtigen Einstellungen ausgeliefert. Bitte fügen Sie eine Konformitätserklärung des Wechselrichter-Herstellers bei.

Bei mehreren Wechselrichtern: Reicht es aus, nur einige Geräte umzurüsten?

Nein, es müssen alle Wechselrichter in der Anlage nach den Vorgaben der Systemstabilitätsverordnung umgerüstet werden.

Wird mir der Ertragsausfall während der Nachrüstung bezahlt?

Eine Vergütung der Ertragsausfälle während der Nachrüstung ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Bitte beantworten Sie möglichst genau die Fragen des Verteilnetzbetreibers um mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

Müssen neben den Wechselrichtern auch andere Komponenten nachgerüstet werden?

Unter Umständen müssen zusätzliche, übergeordnete Entkupplungsschutzeinrichtungen nachgerüstet werden. Bitte teilen Sie dem Verteilnetzbetreiber mit, ob solche Entkupplungsschutzeinrichtungen an Ihrer Anlage vorhanden sind. Über die nächsten Schritte werden Sie dann informiert.

Was muss bei zentraler Netzüberwachung bzw. bei Batteriespeicherlösungen berücksichtigt werden?

Gemäß Verordnung muss bei den Anlagen mit zentraler Netzüberwachung eine feste Unterfrequenzabschaltung von 47,5 Hz bzw. eine feste Überfrequenzabschaltung von 51,5 Hz eingestellt werden. Bei zentralen Speicherlösungen liegen dem Verteilnetzbetreiber die entsprechenden Umrüstvorschriften vor.

Bleibt die Garantie und die Gewährleistung für den Wechselrichter aufrecht erhalten?

Ja, Gewährleistung und Garantien für die umzurüstenden Wechselrichter bleiben aufrecht erhalten, sofern die ausführende Elektrofachkraft für das entsprechende Gerät durch den jeweiligen Wechselrichter-Hersteller geschult bzw. autorisiert wurde und die Umrüstung entsprechend der Anleitung des Herstellers fachgerecht und ordnungsgemäß ausgeführt wurde. Eine Autorisierung kann durch ein entsprechendes Dokument des Wechselrichter-Herstellers erfolgen. Den erforderlichen Qualifikationsnachweis zur Umrüstung von SMA Wechselrichtern erhalten Fachhandwerker nach erfolgreicher Teilnahme an den Seminaren zur 50,2 Hz-Umrüstung in unserer Solar Academy. Bitte achten Sie darauf, dass der Techniker, der die Umrüstung bei Ihnen vornimmt, über diesen Qualifikationsnachweis verfügt. 

 

 

Quelle: BSW