SMA Data Manager L - Intelligente Steuerung für Energiekraftwerke

Solarkraftwerke effizient managen

Der Data Manager L ist die optimale Energiemanagement Lösung für alle Solarkraftwerke im Megawattbereich. Er überwacht und steuert die netzkonforme Energieerzeugung in Kraftwerken. Und das für bis zu 200 SMA Wechselrichter. Der Data Manager L ist flexibel erweiterbar und bestens für die Anforderungen der hybriden Energieerzeugung und deren intelligenter Vernetzung gerüstet. Damit sind Sie schon heute für neue Geschäftsmodelle auf dem zukünftigen Energiemarkt optimal vorbereitet.

Komplexe Großanlagen einfach steuern - SMA Data Manager L

Vorteile

Zuverlässig

  • Leistungsfähig und robust
  • Wartungsfrei durch lüfterloses Gerätedesign
  • Sichere Steuerung, Überwachung, Diagnose und Parametrierung

Zukunftssicher

  • Flexibel erweiterbar
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Anschluss an die Energiemärkte der Zukunft

Funktional

  • Umfangreiche Visualisierung und Überwachung per Webportal
  • Erfüllt die Anforderungen zum Netzanschluss
  • Zentrale Informationsstelle für Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung des Kraftwerks

Intelligent optimiert

SMA Data Manager L - Sunny Portal

Der Data Manager L und das neue Sunny Portal erleichtern und vereinfachen das Management von Solarkraftwerken über den gesamt Lebenszyklus, was Zeit und Kosten spart.

  • Einheitliche Benutzeroberfläche
  • Durchgängige Parametrierung vor Ort und aus der Ferne
  • Einfacher Überblick über das gesamte Portfolio
  • Schnelle und direkte Identifikation und Behebung von Fehlern

Letzte Aktualisierung: 06.10.2021

Allgemein

Nein. Vergeben Sie den Benutzernamen und das Passwort und brechen Sie anschließend den Installationsassistenten ab. Die ursprünglichen Anlagendaten sind noch vorhanden und werden automatisch übernommen.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Teilanlagen lassen sich mit Master-/Slave-Anlage realisieren. Dabei werden alle Data Manager (Master und Slaves) im Sunny Portal powered by ennexOS als eine Anlage dargestellt. Im Sunny Portal powered by ennexOS kann die Anlage in Teilanlagen unterteilt werden.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Nein. Um neue Geräte erfassen zu können, müssen Sie den Installationsassistenten des Data Managers starten. Im Installationsassistenten können auch Geräte mit unterschiedlichen Passwörtern erfasst werden. Auf diese Weise erhalten Sie das gleiche Anlagen-(Installateurs-)Passwort.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Aus technischen Gründen werden nur eigene Zertifikate verwendet. Zertifikate, die von einem Intercepting Proxy-Server ausgetauscht werden könnten, können nicht verifiziert werden. Um Ausnahmen für die Firewall einzustellen, wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Möglicherweise hat sich durch einen längeren Zeitraum ohne Spannungsversorgung der Pufferkondensator der Echtzeituhr des Data Managers entladen. Sicherstellen, dass der Data Manager Zugriff zu einem Zeitserver im Internet hat, um eine aktuelle Uhrzeit zu erhalten.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Für den Data Manager M und den Data Manager M Lite können Sie das Netzteil der Sunny WebBox, des SMA Cluster Controllers, des SMA Com Gateways oder des SMA Inverter Managers verwenden. Generell können Sie für alle Data Manager alle Netzteile verwenden, die der Spezifikation im Datenblatt und der Anleitung des Data Managers entsprechen.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sowohl der SMA Cluster Controller als auch der Data Manager sind Datenlogger. Ein Parallelbetrieb beider Produkte ist nicht sinnvoll.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Dazu müssen in der Anlage mehrere Data Manager M installiert sein. Jeder Data Manager M unterstützt bis zu 50 Geräte. Es muss ein Data Manager M als Master konfiguriert sein. Die weiteren Data Manager M müssen als Slaves konfiguriert sein.

Im Sunny Portal powered by ennexOS muss jeder Data Manager M in der Anlage einzeln registriert werden. Alle Data Manager M werden gemeinsam in der Anlage dargestellt. In der Geräteübersicht kann für jedes Gerät angezeigt werden, welchem der Data Manager M es zugeordnet ist.

Hinweis:

  • Der Energiezähler am Netzanschlusspunkt muss dem Data Manager M im Master-Modus zugeordnet werden.
  • Ausschließlich der Data Manager M im Master-Modus kann regeln. Die Data Manager M im Slave-Modus werden im Steuerungsmodus verwendet.
  • I/O-Systeme, über die Regelungsvorgaben vorgenommen werden, müssen am Data Manager M im Master-Modus angemeldet sein.
  • Auf den Data Manager M im Slave-Modus müssen die Modbus-Schnittstellen aktiviert werden.
  • Auf dem Data Manager M im Master-Modus müssen die Data Manager M im Slave-Modus als Modbus-Geräte integriert werden.
  • Die Gerätezugehörigkeit muss eindeutig sein, da sonst die Bilanz-, Leistungs- und Ertragswerte nicht korrekt angezeigt werden.
  • Die Gesamtleistung der Anlage darf nicht mehr als 2,5 MVA betragen. Bei größeren Anlagen muss ein Data Manager L im Master-Modus verwendet werden.


(Data Manager M)

Aufgrund von internen Einrichtungsprozessen dauert bei der Erstinbetriebnahme der Start der Benutzeroberfläche einmalig etwas länger.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Folgende Geräte werden unterstützt und sind als Gerät definiert:

  • PV-Wechselrichter
  • Batterie-Wechselrichter
  • Energiezähler / Netzanalysator
  • Externes I/O-System
  • Externer, direkt kommunizierender Sensor
  • Wetterstation
  • Ladestation für Elektrofahrzeuge
  • Data Manager im Slave-Modus
  • SMA Hybrid Controller (nur Data Manager L)


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Die Anlage mit den überzähligen Geräten bleibt vorerst bestehen. Bei einer Erweiterung der Anlage oder einem Gerätetausch wird die Begrenzung der Geräteanzahl wirksam. In solchen Fällen wird empfohlen, die Anlage um einen Data Manager im Slave-Modus zu erweitern. Die Gesamtleistung der Anlage darf nicht mehr als 2,5 MVA betragen.


(Data Manager M)

Kommunikation

In den Einstellungen des Routers prüfen, ob DHCP aktiviert ist. Falls kein DHCP aktiviert werden kann, muss für den Data Manager eine statische IP-Adresse vergeben werden.

Dazu eine Direktverbindung via WLAN zum Data Manager aufbauen und die Inbetriebnahme durchführen (siehe Anleitung des Produkts). Dabei für den Data Manager eine korrekte statische IP-Adresse vergeben (fragen Sie Ihren Netzwerkadministrator).

oder

Den Data Manager an einen DHCP-fähigen Router außerhalb der Anlage anschließen und die Inbetriebnahme durchführen. Dabei für den Data Manager eine korrekte statische IP-Adresse vergeben (fragen Sie Ihren Netzwerkadministrator).

Anschließend den Data Manager mit dem Router in der Anlage verbinden. Der Data Manager ist nun über die statische IP-Adresse erreichbar. Den Schritten des Installationsassistenten folgen und die Einstellungen entsprechend für Ihre Anlage vornehmen.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Abhängig vom Webbrowser kann es vorkommen, dass die Eingabe als Sucheingabe interpretiert wird. Geben Sie in die Adresszeile des Webbrowsers vor die Zugangsadresse des Data Managers "https://" ein.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Um das selbst signierte Zertifikat des Data Managers im Webbrowser zu hinterlegen, muss es initial im Webbrowser als vertrauenswürdig akzeptiert werden. Nachdem der Data Manager auf Werkseinstellung zurückgesetzt wurde, wird dieses Zertifikat vom Webbrowser als veraltet oder ungültig erkannt. Löschen Sie das alte Zertifikat in den Sicherheitseinstellungen Ihres Webbrowsers. Verbinden Sie sich erneut mit dem Data Manager und akzeptieren Sie das neu angebotene Zertifikat.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Alle an einem SMA Com Gateway angeschlossenen und kompatiblen RS485-Geräte können mit dem Data Manager verwendet werden. Die SMA Meteo Station kann aktuell nur eingeschränkt verwendet werden.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Folgende Tabelle zeigt das benötigte Datenvolumen von zwei Beispielanlagen (ausgenommen bei Updates, Webconnect, FTP-Push, SMA SPOT):

Anlage Profil Firmware-Version < 1.10.6.R
10 x Sunny Tripower CORE1
1 x SMA Energy Meter (@ 200 ms)
High 400 MB/Monat
Medium 140 MB/Monat
Low 10 MB/Monat
49 x Sunny Tripower CORE1
1 x SMA Energy Meter (@ 200 ms)
High 410 MB/Monat
Medium 150 MB/Monat
Low 10 MB/Monat


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Der Data Manager L / SMA Power Plant Manager überträgt alle 5 Minuten die Daten der Anlage an das Sunny Portal powered by ennexOS. Das erwartete Datenvolumen beträgt bei 60 Wechselrichtern bis zu ca. 500 MB/Monat. Bei 9 Wechselrichtern liegt das geschätzte Datenvolumen bei bis zu ca. 200 MB/Monat.

(Data Manager L)

Wenn das Field Data Management aktiviert ist, muss mit einem höheren Datenvolumen von ca. 200-600 MB/Tag gerechnet werden. Es werden sehr detaillierte Informationen in einer hohen zeitlichen Auflösung übertragen. Eine Internet-Flatrate mit einer Uploadrate von mindestens 1 Mbit/s wird empfohlen. Wenn über den Remote Service ein Firmware-Update heruntergeladen wird, sind das ca. 150 MB pro Update-Datei.

(Data Manager L)

  • FTP-Push: Port 21 (FTP)
  • Updates: Port 443 (TLS) / update.sunnyportal.de
  • Zeitsynchronisation mit dem Sunny Portal (falls nicht vom Internet-Router bereitgestellt): Port 123 (NTP) / ntp.sunny-portal.com
  • Datenübertragung: Port 443 (https/TLS) / ldm-devapi.sunnyportal.com
  • Benutzeroberfläche: Port 443 (https/TLS) / ennexos.sunnyportal.com
  • SMA Webconnect 1.5 und SMA SPOT: Port 9524 (TCP) / wco.sunnyportal.com


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Da es bei VPN-Verbindungen häufig zu Darstellungsfehlern und Funktionseinschränkungen kommt, kontaktieren Sie Ihren Administrator.

Bei Verwendung eines Apache-Server die Option AllowEncodedSlashes-aktivieren (siehe Informationen unter httpd.apache.org/docs/2.4/de/mod/core.html.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Energiezähler / Netzanalysatoren

Ja. Um die Datenrate des SMA Energy Meters anzupassen, müssen Sie sich mit der Benutzergruppe Installateur auf der Benutzeroberfläche des SMA Energy Meters anmelden (siehe Anleitung des SMA Energy Meters). Die Fernkonfiguration des SMA Energy Meters ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Um neue Geräte dem Data Manager hinzuzufügen, müssen die Geräte in Betrieb sein und sich im lokalen Netzwerk befinden. In der Benutzeroberfläche des Data Managers folgende Einstellungen vornehmen:

  1. Im Menü Konfiguration den Menüpunkt Geräteverwaltung wählen.
  2. Die Schaltfläche [+] wählen.
  3. Modbus-Geräte wählen und mit [Weiter] bestätigen.
  4. Die Gerätedaten eingeben und mit [Weiter] bestätigen.
  5. Geräte auswählen und [Speichern] wählen.
  6. Im Menü Konfiguration den Menüpunkt Zählerkonfiguration wählen.
  7. Das neue Gerät als Einspeise- und Bezugszähler wählen.
  8. [Speichern] wählen.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sie können geeignete Energiezähler / Netzanalysatoren über das lokale Netzwerk mit dem Data Manager verbinden. Darüber hinaus können alle Energiezähler / Netzanalysatoren verbunden werden, die über eine Modbus TCP-Schnittstelle verfügen (für unterstützte Geräte siehe Anleitung des Data Managers). Die gemessenen Daten werden in Echtzeit als Listenansicht im Data Manager angezeigt. Die Daten können verzögert in Kurvenform im Sunny Portal powered by ennexOS angezeigt werden.

Die folgende Tabelle zeigt die Anschlussmöglichkeiten der Energiezähler:

Energiezähler Konfiguration Schnittstelle SMA Energy Meter Janitza
Power Analyser UMG 604-PRO
Elkor
WattsOn-Mark II Precisi-on Energy Meter
Einspeise- und Bezugszähler Leistungseingang in W Ethernet Speedwire Modbus TCP Modbus TCP
Leistungseingang in W Ethernet Speedwire Modbus TCP Modbus TCP
Spannung in V Ethernet Speedwire Modbus TCP Modbus TCP
Strom in A Ethernet Speedwire Modbus TCP Modbus TCP
Einspeisezähler in Wh Ethernet Speedwire* Modbus TCP* Modbus TCP*
Bezugszähler in Wh Ethernet Speedwire* Modbus TCP* Modbus TCP*

* Zählerwerte maximal seit dem Tag der Inbetriebnahme


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Es wird genau ein Energiezähler am Netzanschlusspunkt unterstützt. Dieser wird sowohl für Monitoring, Energiebilanz als auch für Steuerung / Regelung am Netzanschlusspunkt verwendet.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Der Energiezähler / Netzanalysator wird an der Übergabestelle zum Netzbetreiber angeschlossen:

  • bei Niederspannungsanlagen (z. B. gemäß VDE AR-N 4105) am Niederspannungs-Netzverknüpfungspunkt
  • bei Mittelspannungsanlagen (z. B. gemäß VDE AR-N 4110) auf der Mittelspannungsseite des Transformators (Strom- und Spannungswandler müssen auf der Mittelspannungsseite mit gleichem Verschaltungsschema angeschlossen sein)


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Ext. I/O Systeme

Möglicherweise kann die IP-Adresse des I/O-Systems nicht ermittelt werden. In den Einstellungen des Routers prüfen, ob DHCP aktiviert ist und gegebenenfalls DHCP aktivieren. Sicherstellen, dass das I/O-System auf DHCP eingestellt ist. Dafür müssen alle DIP-Schalter am I/O-System auf ON stehen (siehe Anleitung des Herstellers oder Anleitung "WAGO-I/O-SYSTEM 750 mit SMA Data Manager M" unter www.SMA-Solar.com).


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Um das I/O-System mit dem Data Manager zu verwenden, muss das I/O-System mit seiner IP-Adresse im Data Manager bekannt gegeben werden. Um die IP-Adresse des I/O-Systems zu ermitteln, wie folgt vorgehen:

  1. Auf einem geeigneten Endgerät den Kommandozeileninterpreter öffnen und den Befehl "arp -a" eingeben.
    1. Eine Liste aller Schnittstellen mit IP-Adresse, physischer Adresse und Typ wird ausgegeben.
  2. Anhand der physischen Adresse die zugehörige IP-Adresse ablesen.
    1. I/O-Systeme von WAGO verwenden physische Adressen im Bereich 00-30-de.
    2. I/O-Systeme von Moxa verwenden physische Adressen im Bereich 00-90-E8.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sicherstellen, dass das I/O-System auf DHCP oder eine gültige IP-Adresse eingestellt ist (siehe Anleitung des Herstellers oder Anleitung "WAGO-I/O-SYSTEM 750 mit SMA Data Manager M" unter www.SMA-Solar.com).

Das I/O-System muss wie folgt konfiguriert sein (von links nach rechts):

  • 750-352: Feldbuskoppler/-controller
  • 750-602: Potenzialeinspeisung (24 V)
  • 750-1414: 8 Digitale Eingänge (24 V)
  • 750-1515: 8 Digitale Ausgänge (24 V)
  • 750-464: 2/4 Widerstandseingänge (2 x Pt100)
  • 750-455: 4 Analoge Eingänge (4 bis 20 mA)
  • 750-559: 4 Analoge Ausgänge (0 bis 10 V)
  • 750-600: Endklemme


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

WAGO-I/O-SYSTEM 750

Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 ist für den Anschluss von Pt100-Temperatursensoren mit 2, 3 oder 4 Leitern geeignet. SMA unterstützt allerdings lediglich den Anschluss von Pt100-Temperatursensoren mit 2 Leitern, da die entsprechende Busklemme 750-464 auf 2-Kanalmesstechnik voreingestellt ist (siehe Fig. 1). Nicht genutzte Eingänge müssen kurzgeschlossen werden (siehe Fig. 2).

WAGO-I/O-SYSTEM 750

Für kurzgeschlossenen Messkanäle wird in der Benutzeroberfläche des Data Managers der Wert -200 °C angezeigt. Bei defekten Sensoren oder einem Kabelbruch werden keine Werte angezeigt (siehe Anleitung des Herstellers oder Anleitung "WAGO-I/O-SYSTEM 750 mit SMA Data Manager M" unter www.SMA-Solar.com).


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sicherstellen, dass bei beiden I/O-Systeme DHCP oder eine gültige IP-Adresse eingestellt ist. Sicherstellen, dass beim ioLogik E1242 der Modus der analogen Eingänge angepasst ist (siehe Anleitung des Herstellers).

IP-Adresse:

Die IP-Adressen der I/O-Systeme von Moxa können über die Benutzeroberfläche oder über das Programm ioSearch von Moxa eingestellt werden.

ioLogik E1242

Um die analogen Eingänge des ioLogik E1242 mit dem Data Manager verwenden zu können, müssen die analogen Eingänge des ioLogik E1242 auf 4 mA bis 20 mA eingestellt sein (siehe Anleitung des Herstellers).

Moxa ioLogik E1260

(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sensorik

Sie können Temperatur-, Einstrahlungs- und Windsensoren an einem geeigneten I/O-System anschließen. Die gemessenen Daten werden in Echtzeit als Listenansicht im Data Manager angezeigt. Darüber hinaus können die Daten verzögert in Kurvenform im Sunny Portal powered by ennexOS angezeigt werden.

Die Linearisierung der Daten der Temperatursensoren erfolgt im I/O-System. Bei Einstrahlungs- und Windsenso-ren hingegen muss der Sensor selbst für eine Linearisierung der Daten ausgelegt sein.

Für Anschlussmöglichkeiten der Sensoren siehe Technische Information „SMA Data Manager / Sunny Portal powered by ennexOS – Funktionsübersicht“ unter www.SMA-Solar.de.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Das ioLogik E1260 von Moxa ist für den Anschluss von Pt100-Temperatursensoren mit 2 oder 3 Leitern geeignet.

Anschluss 3 Leiter:

Moxa 3-conductor connection

Beim Anschluss von Pt100-Temperatursensoren mit 3 Leitern sind vor allem bei großen Leitungslängen die Messungen genauer.

Anschluss 2 Leiter:

Moxa 2-conductor connection

Beim Anschluss von Pt100-Temperatursensoren mit 2 Leitern empfiehlt SMA, ein 3-adriges geschirmtes Kabel am ioLogik E1260 von Moxa anzuschließen. Den dritten Leiter führen Sie nah an den Pt100-Temperatursensoren heran und verbinden ihn dort mit einem der beiden Pt100-Anschlüsse. Den Schirm des Kabels schließen Sie einseitig am Schutzleiter am ioLogik E1260 von Moxa an. Das ioLogik E1260 von Moxa selbst hat keinen Anschluss für einen Schutzleiter. Daher sollte der Schutzleiter des Schaltverteilers verwendet werden (die Hutschiene oder das Gehäuse des Schaltschranks sollte über einen Schutzleiter verfügen).

Bei ungenauen Messwerten können die Eingänge des ioLogik E1260 von Moxa einzeln über die Benutzeroberfläche kalibriert werden (siehe Anleitung des Herstellers).


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Modbus Client

Möglicherweise wurden aufgrund eines Spannungsabfalls einige Modbus-Geräte neu gestartet. Dabei haben die Modbus-Geräte vom DHCP-Router neue, veränderte IP-Adressen erhalten. Dies kann geschehen, wenn im DHCP-Router keine MAC-Adressbindung eingestellt wurde. Dadurch erhalten die Modbus-Geräte nicht zwingend die gleiche IP-Adresse.

Stellen Sie in Ihrem DHCP-Router die MAC-Adressbindung ein oder verlängern Sie die Lease-Time.

Wurde die IP-Adresse eines Modbus-Geräts verändert, muss diese im Installationsassistenten des Data Managers eingetragen werden.

Vergeben Sie für Modbus-Geräte nach Möglichkeit immer feste IP-Adressen.

Im Produkt sind die Bytes wie folgt eingestellt und müssen gegebenenfalls im RS485-Gerät angepasst werden:

  • 8 Bit Übertragung, keine Parität (optional: odd/even)
  • Baudrate: 1200, 9600 oder 19200
  • Stoppbits: 1 (Standard) oder 2

Für den Data Manager L ist ein RS232/RS485-Konverter notwendig.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Modbus Server

Die Werte müssen in der Sensorkonfiguration als Anlagenwerte zugewiesen werden.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Sunny Portal powered by ennexOS

  1. Anlage im Sunny Portal powered by ennexOS auswählen.
  2. Im Menü Analyse den Menüpunkt Analyse Pro wählen.
  3. Gewünschte Datenpunkte und Zeitbereiche wählen.
  4. Die Schaltfläche Details wählen.
  5. Die Schaltfläche Download wählen.
  6. Speicherort wählen und bestätigen.
    1. Die Daten werden als CSV-Datei heruntergeladen.

Dies ist im Sunny Portal powered by ennexOS möglich. Dort können Teilanlagen und Anlagengruppen angelegt und visualisiert werden.

Es können ausschließlich Anlagen mit einer Sunny WebBox oder einem SMA Cluster Controller vom klassischen Sunny Portal in das Sunny Portal powered by ennexOS überführt werden.

Wenn eine Anlage im Sunny Portal powered by ennexOS gelöscht wird, muss auch der zugehörige Data Manager und eventuell vorhandene Slaves auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Andernfalls können diese Data Manager nicht in anderen Anlagen registriert werden.

Netzsystemdienstleistungen

Um 0%-Einspeisung einzustellen, muss sich in der Anlage ein geeigneter Zähler am Netzanschlusspunkt befinden. In der Benutzeroberfläche des Data Managers folgende Einstellungen vornehmen:

  1. Im Menü Konfiguration den Menüpunkt Netzsystemdienstleistung wählen.
  2. Wirkleistung wählen.
    1. Der Installationsassistent öffnet sich.
  3. Jeden Schritt mit [Weiter] bestätigen.
  4. Die Betriebsart Regelung wählen.
  5. Die Signalquelle Manuelle Steuerung wählen.
  6. Im Feld Wirkleistungsvorgabe den Wert 0 eingeben. Um sicherzugehen, dass wirklich nichts eingespeist wird, kann man hier auch einen negativen Wert eingeben. Wenn negativ, heißt das allerdings, dass immer Energiebezug stattfindet. Der negative Wert sollte in diesem Fall in der Höhe des Grundverbrauchs liegen.
  7. Im Feld Zeitintervall den Wert 1 eingeben.
  8. Im Feld Wirkleistungsgradient den Wert 100 eingeben.
  9. Im Feld Gesamtanlagenleistung den gewünschten Wert eingeben.
  10. [Speichern] wählen.

Weitere Einstellungen sind nicht notwendig. Auf dem Dashboard der Anlage finden Sie nun ein neues Widget zur Wirkleistungsbegrenzung.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Nein, der Data Manager benötigt sowohl auf den internen Digitaleingängen als auch auf den externen Eingängen (I/O-System von Wago oder Moxa) statische Signale. Um Impulssignale verwenden zu können, ist eine Vorverarbeitung (z. B. durch eine zusätzliche Kleinsteuerung) notwendig. Für weitere Informationen siehe Technische Information “Umsetzung von Leistungsvorgaben über Impulssignale” unter www.SMA-Solar.com.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Hier muss zwischen Wirk- und Blindleistung unterschieden werden:

Wirkleistung

Wenn der Netzbetreiber eine Wirkleistungsvorgabe am Netzanschlusspunkt vorgibt, bezieht sich das immer auf die Messung am Netzanschlusspunkt. Daher ist bei reinen Einspeiseanlagen die Betriebsart „Steuerung“ (ohne Rückkopplung des Istwertes) ausreichend. Bei Anlagen mit Eigenverbrauch sollte die Betriebsart „Regelung“ (mit Rückkopplung des Istwertes) verwendet werden, da überschüssige PV-Energie somit in Eigenverbrauch umgewandelt wird und der Leistungswert am Netzanschlusspunkt dennoch der Vorgabe des Netzbetreibers genügt. 

Blindleistung

Sowohl in reinen Einspeiseanlagen als auch in Anlagen mit Eigenverbrauch, sollte die Betriebsart „Regelung“ (mit Rückkopplung der Messwerte vom Netzanschlusspunkt) gewählt werden. Dadurch werden die Leitungs- und ggf. Transformatoreinflüsse durch den Data Manager berücksichtigt und geregelt.

Es kann vorkommen, dass in Anlagen mit hohem Eigenverbrauch und hohem Blindleistungsbedarf (z. B. Betrieb elektrischer Maschinen in Gewerbe- und Industriebetrieben ohne zusätzliche Kompensationsanlage), die Sollwerte am Netzanschlusspunkt (Blindleistungswert, Cos Phi-Wert) durch die PV-Wechselrichter nicht geregelt werden können. Das kann beispielsweise der Betrieb elektrischer Maschinen in Gewerbe- und Industriebetrieben ohne zusätzliche Kompensationsanlage sein. In solchen Anlagen werden die PV-Wechselrichter fast ausschließlich Blindleistung generieren und kaum Wirkleistung. In solchen Fällen wird die Betriebsart „Steuerung“ empfohlen. Wenden Sie sich an Ihren Netzbetreiber vor Ort.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Nein, das ist derzeit nicht möglich. Für eine vollständige Regelung und Steuerung sind Wirk- und Blindleistungsmesswerte erforderlich. Diese werden von einem Netzmessgerät nur bereitgestellt, wenn sowohl Spannungs- als auch Strommessung möglich ist.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Nein, das ist nicht möglich, da der Data Manager nur ein einziges Messgerät für den Netzanschlusspunkt unterstützt.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Dies sollte vermieden werden, da dadurch die Wirk- und Blindleistungswerte nicht mit den tatsächlichen Werten übereinstimmen. Dabei führen sowohl die Transformatorverluste als auch dessen Phasenverschiebung zu Fehlmessung.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Nein, in solch einem Fall kann man ein “virtuelles” Netzmessgerät des Data Managers verwenden. Dadurch kann ein externer Cos Phi-Sollwert vorgegeben werden. Der vorgegebene Sollwert wird sich vom eingestellten Wert am Netzanschlusspunkt unterscheiden. Eine externe Regelung durch den Netzbetreiber ist erforderlich.

In der Benutzeroberfläche des Data Managers folgende Einstellungen vornehmen:

  1. Den Modbus-Server aktivieren.
  2. Ein Modbus-Profil mit dem Gerätetyp Zweirichtungszähler mit einem Leistungskanal konfigurieren.
    1. Für die Kanalbezeichnung Zählerstand Bezugszähler die Register-Adresse 30513 und den Skalierungsfaktor 0 wählen.
    2. Für die Kanalbezeichnung Zählerstand Einspeisezähler die Register-Adresse 30513 und den Skalierungsfaktor 1 wählen.


(Data Manager M Lite, Data Manager M)

Konfigurieren sie zuerst die Data Manager im Slave-Modus. Anschließend konfigurieren Sie die Data Manager im Master-Modus. Erst wenn alle Data Manager konfiguriert sind, legen Sie die Anlage im Sunny Portal powered by ennexOS an.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Ein Data Manager im Slave-Modus kann nur im Steuerungsbetrieb verwendet werden. Für die Regelung ist der Master zuständig.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Diese Kommunikation wird mit einem festen Timeout von 10 Sekunden überwacht. Fällt die Kommunikation aus, wird das Gerät als gestört angezeigt. Ist eine Regelung (closed loop control) am Netzanschlusspunkt aktiv, wird die Betriebsart auf Steuerung (open loop control) umgestellt. Dadurch werden die Sollwerte an die Wechselrichter übertragen (ohne Regelung). Daraus folgt, dass ein Wechselrichter diese Störung nicht als solche erkennt und dessen eigenes Fallbackverhalten bei Kommunikationsausfall nicht aktiviert wird. Der Wechselrichter erhält weiterhin die Vorgaben vom Data Manager.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

SMA Speedwire Encrypted Communication (SEC)

SMA Speedwire ist ein kabelgebundener, ethernetbasierter Feldbus zur Realisierung von leistungsstarken Kommunikationsnetzen in dezentralen PV-Großanlagen. SMA Speedwire verwendet den international etablierten Ethernetstandard, das darauf aufsetzende IP-Protokoll sowie das für PV-Anlagen optimierte Kommunikationsprotokoll SMA Data2+. Dies ermöglicht eine durchgängige 10/100 Mbit-Datenübertragung bis zum Wechselrichter sowie eine zuverlässige Überwachung, Steuerung und Regelung der Anlage (siehe Technische Information “SMA SPEEDWIRE FELDBUS” unter www.SMA-Solar.com).


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

Wenn die Datenkommunikation zwischen Data Manager und Wechselrichtern verschlüsselt erfolgt, werden Cyber Security-Angriffe auf PV-Anlagen drastisch erschwert.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

  • SMA Data Manager M
  • Wechselrichter mit SMA Speedwire ab Fertigungsdatum > 2010, die nicht über ein SMA Com Gateway angeschlossen sind.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

  1. Anlagenverschlüsselung über Sunny Explorer rückgängig machen.
  2. Altes Gerät aus der Anlage entfernen.
  3. Neues Gerät in die Anlage aufnehmen.
  4. Anlagenverschlüsselung mit neuem Passwort aktivieren.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)

  1. Anlagenverschlüsselung über Sunny Explorer rückgängig machen.
  2. Neues Gerät in die Anlage aufnehmen.
  3. Anlagenverschlüsselung mit neuem Passwort aktivieren.


(Data Manager M Lite, Data Manager M, Data Manager L)