05.09.2013

SMA setzt auf umfassendes Energiemanagement im Smart Home mit EEBus

Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung IFA präsentieren der weltweit führende Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology AG (SMA), die EEBus-Initiative und das Kölner Elektronik-Unternehmen Kellendonk umfassende Energieeffizienz-Konzepte für die optimale Nutzung des aus Sonnenkraft gewonnenen Stroms. Die weltgrößte Messe für Consumer Electronics findet noch bis zum 11. September in Berlin statt.

„Haushalte und Unternehmen, die Energie über Photovoltaik-Anlagen produzieren, können ihre monatliche Stromrechnung deutlich senken, wenn sie mit unserem intelligenten Energiemanagementsystem SMA Smart Home Erzeugung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen“, erläutert Tom Rudolph, Leiter des Bereichs Energy Management bei SMA.

Besonders effektiv ist eine solche intelligente Steuerung des Eigenstromverbrauchs, wenn man eine Vernetzung der elektronischen Geräte mit einer flexibel nutzbaren Speicherung des Stroms kombiniert. „So kann man die Energie aus der Sonne rund um die Uhr verfügbar machen und den Verbrauch in einem hohen Maße an die zur Verfügung stehende Energiemenge anpassen“, so Rudolph weiter. Nach Modellrechnungen von SMA kann auf diese Weise die Eigenverbrauchsquote von 30 auf 65 Prozent* gesteigert werden.

Informationsaustausch zwischen allen technischen Geräten
Ein Kernstück der Kommunikation in intelligenten Energiemanagementsystemen ist die EEBus-Technologie, die das Kölner Unternehmen Kellendonk seit 2008 im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Programms E-Energy entwickelt hat. „Damit gelingt es, das Lastmanagement zu optimieren, also den Einsatz von Geräten optimal an das verfügbare Energieangebot anzupassen“, erläutert Peter Kellendonk, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens: „Wichtig ist es dabei, Stromverbraucher zu identifizieren bei denen grundsätzlich eine Verschiebung oder Spreizung des Stromverbrauchs möglich ist. Dann müssen die hierzu notwendigen Informationen und Datenmodelle definiert werden. Erst danach kann es zu einer Energieverbrauchsoptimierung kommen – von der der Nutzer nichts mitbekommt oder gar Komforteinbußen fürchten muss.“ Das Ergebnis: Es muss erheblich weniger Strom aus dem Netz dazugekauft werden – und der Energieanteil, der nicht vergütet wird und somit kostenlos ist, kann für das eigene Heim genutzt werden.

Durch die Speicherung nicht direkt benötigter Sonnenenergie kann der Effekt vergrößert werden. Denn dann nutzen Haushalte auch für den Fernsehabend oder das späte Koch-Vergnügen den eigenen Solarstrom, dessen Produktion inzwischen weniger kostet als der Bezug aus dem Netz der Energieversorger. Noch interessanter werden solche Systeme aktuell, weil Immobilieneigentümer seit dem 1. Mai 2013 für die Anschaffung eines Speichersystems eine Förderung des Bundes in Anspruch nehmen können. Das gilt für neue wie auch bestehende PV-Anlagen, die nach dem 1. Januar 2013 installiert wurden.

Der höhere Eigenstromverbrauch schont nicht nur den Geldbeutel der PV-Anlagenbetreiber, sondern trägt auch zur Stabilisierung des Stromnetzes in Deutschland bei. „Das Netz kann durch eine optimierte Eigenstromnutzung in mehr als 1,3 Millionen Haushalten mit installierter PV-Anlage deutlich entlastet werden“, erläutert Til Landwehrmann, Geschäftsführer der EEBus Initiative. Ein abgestimmtes Energiemanagement verhindert, dass in Zeiten eines hohen Energieangebots zusätzlich eingespeister Solarstrom die Transport- und Verteilungs-Kapazitäten der Energieversorger belastet.

Erste EEBus-Lösungen sollen 2014 auf den Markt kommen
Inzwischen haben sich namhafte Unternehmen der nationalen und internationalen Energie-, Telekommunikations- und Elektrowirtschaft der EEBus Initiative e.V., angeschlossen. Deren Ziel ist es, die Kommunikations-Technologie EEBus als standardisiertes Vernetzungskonzept international im Markt zu etablieren. Mitglieder sind neben SMA unter anderem die Haushaltsgeräte-Spezialisten Miele, Bosch Siemens Hausgeräte und Liebherr, die Heizungs-Hersteller Bosch, Stiebel Eltron, Vaillant und Wolf; aber auch die Konzerne ABB, Deutsche Telekom und Kabel Deutschland sowie die Energieversorger E.ON und EnBW. Mitglieder sind auch ausländische Konzerne wie Schneider Electric, SomFy (beide Frankreich) oder der US-Konzern Eaton. Enge internationale Kooperationen bestehen etwa mit der italienischen Unternehmensinitiative Energy@home, zu der unter anderem die Großkonzerne Electrolux, Enel, Telecom Italia und Whirlpool gehören. 2014 sollen erste EEBus-Lösungen auf den Markt kommen.


Weitere Informationen zu den umfassenden Energieeffizienz-Konzepten für die optimale Nutzung von Solarstrom erhalten die Besucher der Internationalen Funkausstellung IFA in Halle 3.1, Stand 109.

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* (Die Berechnungen der Eigenverbrauchs-Quoten basieren auf einer jährlichen PV-Erzeugung von 5 000 Kilowattstunden, einem jährlichen Stromverbrauch in gleicher Höhe, einer nutzbaren Batteriekapazität von 5 Kilowattstunden sowie dem Einsatz des Sunny Home Manager von SMA.)


Über SMA
Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2012 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage, und bietet als Energiemanagement-Konzern innovative Schlüsseltechnologien für künftige Energieversorgungsstrukturen an. Sie hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei Kassel und ist international in 21 Ländern vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 5 000 Mitarbeiter. SMA produziert ein breites Spektrum von Wechselrichter-Typen, das geeignete Wechselrichter für jeden eingesetzten Photovoltaik-Modultyp und alle Leistungsgrößen von Photovoltaikanlagen bietet. Das Produktspektrum beinhaltet sowohl Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen als auch für Inselsysteme. SMA kann damit für alle Größenklassen und alle Anlagentypen die technisch optimale Wechselrichter-Lösung anbieten. Seit 2008 ist die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im TecDAX gelistet. SMA wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für ihre herausragenden Leistungen als Arbeitgeber ausgezeichnet und erreichte 2011 und 2012 beim bundesweiten Wettbewerb „Great Place to Work®“ den ersten Platz und 2013 den vierten Platz.

Über die EEBUS Initiative e.V.
Die als Verein organisierte EEBus Initiative vernetzt international führenden Unternehmen, Verbände und Akteure der Branchen Energie, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft. Der Verein verfolgt den Zweck, EEBus als standardisierten und konsensorientierten Kommunikationsstandard zu etablieren. Startend mit Smart Grid und Smart Consumern, soll der Ansatz über Smart Home und Building hinaus zu einem ganzheitlichen Konzept für nahezu alle Smart Devices entwickelt werden. Dabei fungiert der Verein als offizielle Plattform für Normungsinitiativen sowie Meinungsbildung. Durch die gebündelte Stärke und Kompetenz wird so ein neuer übergreifender Markt für smarte Konnektivität eröffnet. Das Ziel: ein Plus an Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit zum Wohle von Verbrauchern, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Die EEBus Initiative kooperiert mit Verbänden und Gremien auf internationaler Ebene, um die Grundlagen für eine weltweite Interoperabilität zu schaffen.
Eine vollständige und aktuelle Liste der Mitglieder der Initiative EEBus e.V. steht im Internet unter: http://www.eebus.org/eebus-initiative-ev/mitglieder/

Über Kellendonk Elektronik
Kellendonk Elektronik entwickelt als High-Tech-Spezialist für namhafte nationale und internationale Industrieunternehmen unabhängige Hardware- und Softwarelösungen. Die Kernkompetenz des in Köln (Deutschland) ansässigen Unternehmens liegt hierbei in der Umsetzung von Produktideen in Konzepte und innovative Lösungen hin bis zur Serienreife und zur weltweiten Zulassung. Im  Rahnen des nationalen E-Energy-Programms der Bundesregierung entwickelte Kellendonk Elektronik das Vernetzungskonzept EEBus. Zudem war Kellendonk Elektronik maßgeblich an der Gründung der EEBus-Initiative beteiligt. Deren Ziel ist es den Kommunikationsstandard EEBus als standardisiertes und konsensorientiertes Vernetzungskonzept von Smart Grid und Smart Home im Markt zu etablieren.


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