SMA Solar Technology AG / Halbjahresergebnis/Prognose
14.08.2009
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- Umsatz in Q2 liegt mit 160 Mio. Euro am oberen Ende der Erwartungen
- Gesamtumsatz in den ersten sechs Monaten auf 247 Mio. Euro erhöht
- Operatives Ergebnis (EBIT) Q1-Q2 auf 35 Mio. Euro gesteigert
- EBIT-Marge Q1-Q2 mit 14,2 % zurück im zweistelligen Bereich
- Optimistischer Ausblick auf Gesamtjahr 2009: Umsatz zwischen
680 und 730 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 18 bis 20 %
Die Ergebnisse des ersten Halbjahres geben der SMA Solar Technology AG
(SMA) Anlass zu einem positiven Ausblick auf das Gesamtjahr 2009. Der heute
veröffentlichte Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2009 weist eine
deutliche Belebung der Nachfrage nach SMA Photovoltaik (PV)-Wechselrichtern
im zweiten Quartal aus. Die SMA verzeichnete in den Monaten April bis Juni
im Vergleich zum ersten Quartal eine Umsatzsteigerung von 85 % auf 160,5
Mio. Euro. Die Umsatzerlöse liegen im Rahmen der Erwartungen für das zweite
Quartal, die der Vorstand am 15. Mai 2009 mit 145 bis 165 Mio. Euro
angegeben hatte. Das zweite Quartal trug 65 % zum Gesamtumsatz der ersten
sechs Monate von 247,1 Mio. Euro (Vj.: 292,6 Mio. Euro) bei. Der
Gesamtumsatz im ersten Halbjahr entspricht einer verkauften
Wechselrichterleistung von 792 MW.
SMA profitierte im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2009 wieder von der
internationalen Präsenz und dem breiten Produktspektrum. SMA konnte mit
dieser Positionierung schnell auf regionale wie auch produktbezogene
Nachfrageverschiebungen reagieren. Der Auslandsanteil lag im
Berichtszeitraum bei 43 % (Vj.: 47 %). Im Wesentlichen bestimmten die USA,
Australien, Belgien, Frankreich und Italien die Nachfrage. Nachdem im
ersten Quartal vor allem Wechselrichter der Produktgruppe Sunny Boy mit
niedrigen Leistungsklassen abgesetzt wurden, verlagerte sich die Nachfrage
im zweiten Quartal wieder stärker zu der Produktgruppe Sunny Mini Central
und somit zu höheren Leistungsklassen. Auch das Großprojektgeschäft hat im
zweiten Quartal wieder an Fahrt aufgenommen.
SMA erzielte im zweiten Quartal ein EBIT von 29,0 Mio. Euro und verbesserte
damit das EBIT im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2009 auf 35,0 Mio. Euro
(Vj.: 68,7 Mio Euro). Die EBIT-Marge liegt mit 14,2 % wieder im
zweistelligen Bereich (Vj.: 23,5 %). Der Konzernüberschuss betrug im ersten
Halbjahr 26,0 Mio. Euro (Vj.: 48,2 Mio. Euro). Bei einer Anzahl von 34,7
Mio. Aktien zum Bilanzstichtag 30.06.2009 erzielte die SMA im
Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie von 0,75 Euro (Vj.: 1,39 Euro).
Die Net Working Capital-Quote erhöhte sich zum 30. Juni 2009 auf 17,0 %
(31.12.2008: 11,4 %) und markiert damit die Mitte des angestrebten
Korridors von 16 % bis 18 %. Zum Ende des Berichtszeitraumes ist die
Bilanzstruktur unverändert solide. Zum Bilanzstichtag 30.06.2009 beträgt
der Bestand an Liquiden Mitteln und Wertpapieren179,3 Mio. Euro
(31.12.2008: 261,0 Mio. Euro). Der verminderte Barmittelbestand ist u.a.
auf Mittelabflüsse in Höhe von 30,4 Mio. Euro für Investitionen in das
Sachanlagevermögen, insbesondere für die neue Wechselrichterfabrik, zurück
zu führen.
Aufgrund der spürbaren Erholung des Photovoltaikmarktes, der attraktiven
Förderbedingungen in vielen Ländern und der stark gesunkenen Preise für
Solarmodule blickt der Vorstand der SMA optimistisch auf das Gesamtjahr
2009 und geht von einem Marktwachstum aus. Der Vorstand erwartet unter
Berücksichtigung der gesunkenen spezifischen Preise für SMA Wechselrichter
Umsatzerlöse in Höhe von 680 bis 730 Mio. Euro. Das untere Ende der
Prognose entspricht in etwa dem Umsatz des Vorjahres (Vj.: 681,6 Mio.
Euro), das obere Ende liegt um 7 % höher. Durch die Veränderung des
Produktmix und veränderte Kostenstrukturen rechnet der Vorstand für 2009
mit einer EBIT-Marge zwischen 18 % und 20 %.
'Die Photovoltaik-Branche konnte sich aufgrund der weltweiten
Förderprogramme weitestgehend von der Entwicklung der Weltkonjunktur
abkoppeln. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass die
Photovoltaik-Branche langfristig ein Wachstumsmarkt ist. Die Finanz- und
Wirtschaftskrise bremst dieses Wachstum in Teilmärkten lediglich', erklärt
Vorstandssprecher Günther Cramer. 'Für das Jahr 2009 erwarten wir trotz der
Krise ein Wachstum des Photovoltaikmarktes im Vergleich zu den 5,7 GW des
Vorjahres. Eine Erholung der weltweiten Nachfrage nach Photovoltaiksystemen
ist bereits deutlich spürbar. Aufgrund unserer Technologieführerschaft,
unserem kompletten Produktspektrum, unserer Flexibilität und unserer
weltweiten Präsenz sind wir hervorragend positioniert, um von diesem
Wachstum zu profitieren.'
Über die SMA Solar Technology AG
SMA ist mit einem Umsatz von über 680 Mio. Euro in 2008 Weltmarktführer bei
Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder
Solarstromanlage. Die SMA Gruppe hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei
Kassel und ist auf vier Kontinenten in elf Ländern mit ausländischen
Tochtergesellschaften vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehr
als 3.000 Mitarbeiter (inkl. Zeitarbeitnehmer). SMA produziert ein breites
Spektrum von Wechselrichtertypen, das geeignete Wechselrichter für jeden
eingesetzten Photovoltaik-Modultyp und alle Leistungsgrößen von
Photovoltaik-Anlagen bietet. Das Produktspektrum beinhaltet sowohl
Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen als auch für
Inselsysteme. Seit dem 27. Juni 2008 ist die Gesellschaft im Prime Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert, seit dem 22. September 2008
sind die Aktien des Unternehmens im TecDAX gelistet. Die SMA wurde in den
vergangenen Jahren mehrfach für ihre herausragenden Leistungen als
Arbeitgeber ausgezeichnet.
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Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder
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gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden.
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in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf
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